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Melanie, Sachbearbeiterin Logistik in Neuwied

Arbeiten bei ELSEN heißt, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren

Die gelernte Bürokauffrau Melanie weiß es, sich in einer Männerdomäne wie der Logistikbranche durchzusetzen. Als die 38-Jährige im Jahr 2009 bei der ELSEN-Gruppe angefangen hat, war es ihr besonders wichtig, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Bei ELSEN ist ihr das aufgrund von flexiblen Arbeitszeiten ermöglicht worden.

Wie lange arbeitest du schon in der Logistik-Branche?

Ich habe bereits 2009 als Aushilfe in der Elternzeit bei ELSEN in Mülheim-Kärlich angefangen. Damals war ich in der Qualitätskontrolle beschäftigt. Mittlerweile bin ich in der Unternehmensgruppe als stellvertretende Operative Leitung am Multi-User-Warehouse (MUW) in Neuwied tätig.

Was waren die Gründe, sich für diese Branche zu entscheiden?

Als Mutter von zwei Kindern, die damals noch sehr klein waren, war die zeitliche Flexibilität der Hauptgrund, warum ich zu ELSEN gekommen bin. Die Ausgewogenheit zwischen der Arbeit im Back-Office und im operativen Geschäft hat mir auch sehr gut gefallen. Außerdem haben das Arbeitsklima und der Umgang mit den Vorgesetzten einfach super gepasst.

Welche Erwartungshaltung hattest du damals an das Berufsfeld?

Ich habe vor Antritt meiner Stelle bei ELSEN ein umfangreiches Tätigkeitsfeld mit vielen verschiedenen Aufgaben erwartet.

Welche Kompetenzen bringst du mit, die man in deinem Beruf vorweisen sollte?

Organisatorische Aufgaben, vorausschauendes Arbeiten und logistisches Denken liegen mir sehr. Außerdem arbeite ich auch gerne körperlich und flexibel. Als Frau in meinem Beruf sollte man außerdem ein gewisses Durchsetzungsvermögen der Männerwelt gegenüber mitbringen.

Welche Bereiche betreust du bei ELSEN? Wie sieht dein Tagesablauf aus?

Ich betreue alles rund um das MUW in Neuwied. Auf meinem Tagesplan stehen viele verschiedene Aufgaben wie z.B. die Kommunikation mit den Kunden, die Sicherstellung der Kundenanforderungen, die Koordination von Warenein- und -ausgang, die Steuerung der kaufmännischen und physischen Abläufe sowie die Einhaltung sämtlicher Richtlinien.

Was würdest du anderen jungen Frauen, die sich für eine Karriere in der Logistik interessieren, raten?

Traut Euch! Die Logistik ist so vielfältig an Bereichen, da ist für jeden was Passendes dabei.

Was stellen sich deine Freunde/Familie unter Logistik vor? Musst du hier oft weit ausholen, um zu erklären was du tust?

Nein, aber Logistik wird oft mit der Spedition verwechselt und Man(n) ist oft erstaunt, dass ich als Frau auch häufig auf dem Stapler sitze.

Es gibt Branchen, die haben ein besseres Image als die Logistik. Was denkst du, woran das liegt? Findest du die Vorurteile gerechtfertigt?

Zum einen kann das daran liegen, weil die Löhne in der Logistik nicht sehr hoch sind. Zum anderen denke ich, dass viele die Logistik mit Lager und schwerer, schmutziger Arbeit in Verbindung bringen. Sicher trifft das je nach Bereich auch zu, doch die Arbeit sieht längst nicht überall so aus. Dazu kommt auch, dass gerade im Lagerbereich die Anzahl männlicher Mitarbeiter überwiegt – da muss frau natürlich auch mit umgehen können.

Was würdest du als die größte Herausforderung in deinem heutigen Beruf bezeichnen?

Dass nicht jeder Tag gleich ist. Frei nach dem Motto „unverhofft kommt oft“ bleibt jeder Tag spannend und man muss darauf reagieren können.